Die chinesischen Behörden planen, TPMS ab 2019 für neue Fahrzeugtypen und ab 2020 für Neuzulassungen verpflichtend einzuführen. Damit wird nach den USA und Europa, dem dritt- und zweitgrößten Pkw-Markt der Welt, auch der weltweit größte Einzelmarkt – China – diese Technologie in allen Fahrzeugen vorschreiben.
Davon werden sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Umwelt profitieren. Die tatsächlichen Umwelteffekte hängen jedoch von der eingesetzten TPMS-Technologie ab. Sollten alle rund 25 Millionen Fahrzeuge mit einem direkten TPMS (dTPMS) ausgestattet werden, würde dies jährlich etwa 10.000 Tonnen batterielastigen Elektronikschrott bedeuten. Es wirkt paradox, eine kraftstoffsparende Technologie wie TPMS zur Reduzierung der Klimabelastung einzuführen und diesen Vorteil gleichzeitig mit zehntausenden Tonnen zusätzlichen, potenziell giftigen Elektronikabfalls zu erkaufen.
Da der Gesetzesentwurf ausgewogen und technologieneutral ist, erlaubt er sowohl indirekte als auch direkte TPMS-Technologien – und bietet damit eine einfache Lösung. TPI vereint die Klima- und Sicherheitsvorteile eines vollständig gesetzeskonformen TPMS mit deutlichen ökologischen Vorteilen.
Software geht nicht kaputt, verschleißt nicht und muss weder transportiert noch entsorgt werden. Dies könnten die entscheidenden Verkaufsargumente für TPI im boomenden chinesischen TPMS-Markt sein. Für das drucksensorlose TPI von NIRA eröffnen sich enorme Absatzchancen, unterstützt durch eine kaum zu übertreffende Kosteneffizienz.
Die zukünftige Gesetzgebung soll im kommenden Jahr endgültig veröffentlicht werden und mit der aktuellen US-Gesetzgebung kompatibel sein. Fahrzeuge, die dem künftigen chinesischen Standard entsprechen, werden damit automatisch auch die US-Anforderungen erfüllen. Dies hilft Fahrzeugherstellern und TPMS-Anbietern, Variantenkomplexität und Applikationsaufwand zu reduzieren.